Grundschule als ausgezeichnete Partnerschule für Verbraucherbildung

30.07.2019

Eine „ausgezeichnete“ Schule

Die Grund- und Mittelschule wurde im Max-Joseph-Saal der Residenz München für ihr Engagement im Bereich Verbraucherbildung ausgezeichnet.

 

Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Michael Piazolo, Staatsminister für Unterricht und Kultus und der VerbraucherService Bayern würdigten am 15.07.2019 Schulen aus ganz Bayern. Von insgesamt 97 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet wurden, haben nur zwölf teilnehmende Schulen zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 300 € erhalten. Unser eingereichter Beitrag zu dem Thema „Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?“ beeindruckte die Jury in besonderem Maße und wir konnten uns nun schon zum wiederholten Male über eine Prämierung freuen.

Die Klasse 3a unter Leitung von Katharina Becher beschäftigte sich über mehrere Wochen im Sachunterricht mit dem Thema „Müll“. Es wurde der Hausmüll und das bewusste Trennen von diesem unter die Lupe genommen, Recyclingvorgänge genauer beleuchtet und auf die Problematik des Plastikmülls eingegangen. Es war sehr erfreulich zu sehen, wie viele Vorschläge die Schülerinnen und Schüler nannten, um eben diesen zu vermeiden. Angefangen beim Einkauf in Unverpackt-Läden, dem Gebrauch von Obstnetzen, dem Mitbringen von Einkaufskörben oder Behältern an der Wursttheke usw. Die Kinder haben für diese Problematik längst ein Bewusstsein entwickelt!

Außerdem war die Verschmutzung der Weltmeere ein weiteres Thema und die Mädchen und Jungen recherchierten, wie viele Jahre es braucht, bis sich Kunststoffprodukte abbauen.

An dieser Stelle sei auch ein herzliches Dankeschön an das Bücherei-Team gerichtet, das der Klasse eine umfangreiche Bücherkiste zu diesem Thema packte und auch großzügig neues Material anschaffte.

Abschließend wurde in Kooperation und mit toller Unterstützung von den beiden Lehrerinnen Nadine Fößel und Stefanie Behr folgender Beitrag erarbeitet:

Wir fingen kleinschrittig an und führten uns erst einmal bewusst vor Augen, wie viel Müll wir eigentlich selbst täglich allein in unserem Klassenzimmer und auf dem Pausenhof produzieren und wo die Möglichkeiten für uns liegen, diesen zu verringern und aus der Müllspirale herauszukommen.

Das Blickfeld weiteten wir auf die Schulfamilie aus und führten in den einzelnen Klassen dann auch eine kleine Umfrage konkret zur „Müllproblematik beim Pausenbrot" durch, bevor wir uns überlegten, welchen Beitrag wir zum Umweltschutz leisten können.

 

 

 

 

 

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