Umweltschule - Woche der Nachhaltigkeit Oktober 2019

Die Klassen 1b, 2b und 3b sammelten Müll in Mühlendorf.

Da kommt ganz scnön was zusammen!

Ordnung muss sein: Mülltrennung vor Ort.

Wer findet den Müll? Richtig, ein Autoreifen!

Jetzt ist er zum Kunstwerk geworden.

Land-Art: Aus Naturmaterialien in der Landschaft Kunstwerke legen.

Die "Gartenzwerge" der Klasse 2c...

...ernteten ihre sorgfältig gepflegten Kartoffeln...

...und verspeisten Sie über dem Feuer mit Kräuterquark!

Außerdem hat die Klasse 2c einiges über den Apfel gelernt...

...Saft gepresst ...

... und Apfeltaschen gebacken.


Klasse 1c: Wir bereiteten Müsliriegel zu: mit vielen Nüssen, Körnern und Honig - natürlich unverpackt... ...und ließen sie uns schmecken.

Die Klasse 3c widmete sich der klassischen Apfelsaft-Produktion:

 

1. Apfel pflücken oder sammeln und anschleßend mit klarem Wasser abwaschen.

 

 

 

2. Äpfel klein schneiden...

 

 

 

 

3. ... und in den Hexler geben.

 

 

 

4. Von dort aus in die Presse geben.

 

 

 

 

 

5. Hölzer drauf und kräftig kurbeln.

 

 

 

 

 

6. Fertig ist der eigene Saft: Prost!


Klassen 4a und 4b: gesundes Frühstück: Nicht nur lecker, sondern auch lustig!


Die 5. Klasse hat 2 Beutel-Bäume hergestellt und in 2 Geschäften aufgestellt. Ach, Sie wissen noch nicht was das ist? Auf dem Foto in der Mitte ist die Erklärung zu sehen: Also nächstes Mal gleich 2 Beutel mitnehmen, damit Sie dann auch mal einen für die Vergesslichen aufhängen können!

Vielen Dank an die kooperierenden Geschäfte: Die Bäume stehen nun in der Bäckerei Nöth in Stegaurch und im Nahkauf in Walsdorf.

Die 6. Klasse ist die Gartenklasse.

Man nehme ein paar starke Jungs, mit Schaufel und Spaten....

... einen Haufen Erde (vielen Dank an Gemeinde und Bauhof fürs Beschaffen und Anliefern)...

... und einen Baum!

Ein Fachmann erklärt alles genau: Herr Paetow, unser Gartenpädagoge.

Jetzt ist angepflanzt! Wasser muss jetzt ran...

...und noch mehr Wasser: fertig!

Hier sehen Sie die 1. Station der schulinternen Lehrerfortbildung in der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Bamberg: Das irgendwie erschreckende Innenleben eines Forschungsgewächshauses für Tomaten.

Ernte: 45kg pro Quadratmeter.

Es fühlt sich an wie eine Intensivstation.

 

Zum Glück sind alle anderen Forschungsabteilungen, die das Kollegium der Grund- und Mittelschule kennen lernen darf, auschließlich der Erforschung des ökologischen Gartenanbaus gewidmet.

Hier wird in einem üblichen Gewächshaus Ingwer angebaut, zu Forschungszwecken bis weit über die Grenze einer sinnvollen Ernte hinaus.

HIer das Innere eines Gewächshauses für Tomaten mit höchstem Bio-Standard. Das geht nur mit echter Erde und Insekten (aus der Tüte!) dienen der Schädlingsbekämpfung.

Die Ernte beträgt dafür nur 20 kg pro Quadratmeter.

 

In einem Gewächshaus mit tropischen Temperaturen sehen wir Ingwer in seiner vollsten Pracht. Die Forschungsernte wird nicht verkauft, aber dennoch sinnvoll verwertet: Wir Lehrkräfte dürfen ein paar Knollen mitnehmen, vielen Dank dafür!

Draußen werden in genau eingeteilten Abschnitten verschiedene Anbauformen erforscht.

Auch Blühfelder für die Bienen dürfen nicht fehlen. Doch das Überangebot an Samen im Boden führt zu einer zahlreichen Vermehrung von Mäusen. Ob das der Biobauer so gut findet?

 

Die Karotten machen eine tollen prallen Eindruck. Robuste Sorten und geschickte Anbautechniken ergeben gesunde große Karotten, sieht lecker aus! 

 

Und gleich nebenan sind die lebenden Schnecken-Vertilger natürlicher Art: Laufenten. Pflegeleichte Nutztiere, die hier ein sinnvolles Dasein fristen.

 

Wir danken unserem Gartenpädagogen Herrn Paetow für die Organisation und die Idee zu dieser sehr interessanten Fortbildung  und vor allem Frau Rascher, der Leitung der Abteilung Ökologischer Gartenbau in Bamberg, für diese ausführliche und wissenschaftlich fundierte Führung, die das Kollegium sehr beeindruckt hat und in der Absicht bestärkt, nachhaltige Ernährung und Gartenbau wo immer möglich zu unterstützen.


Die Grund- und Mittelschule Stegaurach ist eine "Umweltschule in Europa"

 

Seit dem Jahr 2007 trägt unsere Schule den Titel „Umweltschule“. Umweltbildung hat in Bayern, auch an unserer Schule eine lange Tradition. Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt gehört seit 1984 zu den obersten Bildungszielen der Bayerischen Verfassung. Im August 2019 wurde der Bereich Umweltbildung bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung zusätzlich in alle bayerischen Bildungspläne festgeschrieben.

 

Dieser Schwerpunkt der Schule zeigt sich in konkreten Aktivitäten, wie z.B. im sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln, der Vermeidung von Müll und der Pflege des Schulgartens durch die Garten AG  der Mittelschule und der 6. Klasse sowie durch die „Gartenzwerge“ der Klasse 2c.

 

Die geographische Lage Stegaurachs in einer außerordentlich vielfältigen Naturlandschaft bietet ideale Voraussetzungen für eine ortsnahe Begegnung mit der Natur und der Umsetzung im Schulumfeld. Bereits seit vielen Jahren existieren ein Schulgarten mit Kräuterspirale und ein Teich. Im Jahr 1999 bekam die Schule die Möglichkeit, einen Schulwald zu pflanzen.

 

Die Betreuung und Pflege dieser Anlagen wird bis heute von den Schulklassen geleistet. Umwelt- und Artenschutzprojekte, eine Walderlebniswoche, die Pflanzung heimischer Obstbäume und Heckenpflanzen, Projekte zu Klimawandel und Energiewende, sowie der Bau eines Freiluft-Klassenzimmers gehören ebenso zu den Aktivitäten der Schule, wie die regelmäßige Teilnahme am Umwelttag der Gemeinde Stegaurach.

 

Wie wird man „Umweltschule“?

Die Ausschreibung zur „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21 Schule richtet sich an alle Schulen, die Umweltbildung bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung als festen Bestandteil in den Schulalltag integriert haben oder auf dem Weg dorthin sind.

 

Schulen, die sich um eine Auszeichnung bewerben, orientieren sich in ihren Aktivitäten im Unterricht und Schulleben zunehmend an Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung und erarbeiten im Verlauf eines Schuljahres mindestens zwei Schwerpunktthemen. Die erbrachten Leistungen und ihre Entwicklungsfortschritte werden dokumentiert.

 

Die Abschlussdokumentationen und der Dokumentationsleitfaden werden bei der Jury eingereicht. Auf Basis dieser Daten stellt die Jury fest, ob man für ein Schuljahr den Titel erhält oder nicht. Schulen können mit einem, mit zwei oder mit drei Sternen zertifiziert werden.